Der Pferdehof Sinnenberg - Beschützte Freiheit

Poponyhof

Unsere Philosophie

Halten - nicht festhalten.

Wir alle wünschen unseren Pferden das Beste, wir wollen sie behüten und schützen. Wir denken, wir wissen was sie brauchen, wir tun alles damit es ihnen gut geht.

Was will das Pferd? Was braucht das Pferd? Was ist das Beste? Unsere Beobachtungen aus der Praxis:
Es will selbst entscheiden wohin es geht. Wo es ruht, wo es frisst und es will Unterstützung wenn nötig.

Beispiel:
Regenwetter - Sturm - Temperatursturz: wir frieren. 25 Pferde auf der Basis.
Drei stehen unter einem Baum, fünf haben sich gemeinsam in die Liegehalle gesellt, zwei stehen in einer anderen Halle, eine Halle ist leer. Drei stehen unter der überdachten Heuraufe, vier an den freien Raufen. Der Rest steht im Regen. Schlafend? Genießend?
Zwei von ihnen frieren - sie sind älter, haben chronische Schäden. Wir decken sie ein.

Es hat uns am Anfang viel Überwindung gekostet, die Entscheidungen einfach so stehen zu lassen, die die Pferde täglich treffen. Egal bei welcher  Witterung. Wir erleben täglich wie die bei uns in Obhut gegebenen Pferde wieder eigenständig werden, wie sie wach werden, mutig, munter. Wie sie sich dem Wetter aussetzen. Sich spüren und gesünder werden.

Unsere Pferde sind keine Wildpferde - Es sind Individualisten
Beobachten - wahrnehmen- unterstützen

Wir haben das Verhalten beobachtet. Wir greifen nicht ein. Wir unterstützen.
Alte Pferde melden sich von sich aus, wenn sie in die Separationsbereiche wollen. Sie kommen an die Tore oder laufen uns hinterher. Die Pferde  wissen wenn da jemand ist der sie hört, sieht, ihre Bedürfnisse erkennt. Auch das lernen sie, so wie wir auch. Pferde die auf Grund von  Vorerkrankungen nicht mehr in der Lage sind sich genügend zu bewegen oder schnell umzustellen decken wir ein. Es gibt Pferde, die laufen eben  keine 30 km am Tag. Nicht, weil es nicht mehr notwendig ist, sondern weil sie alt sind, müde, gerade unpässlich - es sind eben keine Wildpferde.
Andere sind mehr auf dem Trail als auf der Basis, egal ob die Futterstationen gerade befüllt sind oder nicht.

Jeder Tag ein Wandel.

Die Routine ist ein wichtiger Faktor. Sie gibt Struktur und Sicherheit.
Ausserhalb dieser Routine gibt es viele andere Momente. Da kann das, was gestern noch gestimmt hat, morgen schon wieder anders sein. Wir sind  nur dann in der Lage eine angemessene Dienstleistung zu erbringen, wenn wir die Entwicklung des einzelnen Pferdes und der gesamten Herde  täglich neu anschauen. Dies bedeutet hinsehen, beobachten.

Mensch-Pferd-Wechselwirkung

Und nicht zuletzt ist da der Pferdebesitzer, der ein wichtige Rolle übernimmt. Unsere Beobachtungen zeigen, dass das Verhalten „seines“ Menschen  mitwirkt an dem Wohlbefinden des Pferdes und umgekehrt.
Beginnt der Mensch sich zu entspannen, weil sein Pferd nun endlich angekommen ist, dann ist auch der Weg für das Pferd frei, sich fallen zu lassen,  zu vertrauen, nicht nur in der Herde, sondern auch bei der Arbeit mit seinem Menschen.
Die Vorberichte der Pferdebesitzer sind wichtiger Bestandteil für uns.

Kontakt

Telefon: 07555 - 92 90 88

Mobil: 0177 - 8 232 968

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Jetzt bei www.pferde-magazin.info der Film über den Paddocktrail des Pferdehofes Sinnenberg